
Dieser Kürbis aus dem Ofen ist ein einfaches vegetarisches Herbstrezept mit Hokkaido, Feta, Walnüssen, Rosmarin und Honig. Der Hokkaido muss nicht geschält werden und braucht bei 180 Grad Ober- und Unterhitze insgesamt etwa 30 Minuten im Backofen. Durch Feta und Walnüsse wird der Ofenkürbis herzhaft, während der Honig zum Schluss leicht karamellisiert.
Die Kürbis-Saison gehört für mich jedes Jahr zum Herbst dazu. Als dieses Rezept entstanden ist, hatte ich zwei Kürbispflanzen auf meinem Feld, die erstaunlich viele Früchte abgeworfen haben. Zum Glück lassen sich Hokkaidos eine ganze Weile lagern. So wanderten sie nach und nach in ganz unterschiedliche Herbstgerichte.
Besonders oft gab es diese Kombination aus Kürbis, Feta und Walnüssen. Ich bin ohnehin großer Nuss-Fan und mag an dem Rezept, dass es mit wenigen Zutaten auskommt und trotzdem ziemlich viel Geschmack mitbringt. Inzwischen gehört der Ofenkürbis für mich zu den Rezepten, die im Herbst immer wieder auf dem Teller landen.

Inhalt
Kürbis aus dem Ofen mit Feta, Honig und Walnüssen
Die Kombination aus Hokkaido, Feta, Walnüssen und Honig mag ich besonders gern, weil hier süße, salzige und leicht herbe Aromen zusammenkommen. Frischer Rosmarin und die Gewürze machen den Ofenkürbis noch aromatischer. Der Honig kommt erst kurz vor Ende der Backzeit dazu und kann im Ofen leicht karamellisieren.
Beim Würzen darf es für mich ruhig etwas kräftiger werden. Ich verwende gern Harissa mit Chili, Knoblauch, Kreuzkümmel und Koriandersamen und ergänze etwas Zimt. Gerade der Zimt passt überraschend gut zum leicht süßlichen Hokkaido. Wer es weniger scharf mag, kann die Menge der Harissa einfach reduzieren.

Rezept Kürbisspalten aus dem Ofen mit Feta, Walnüssen und Honig
Bevor es losgeht, muss der Hokkaido nur gewaschen, halbiert und entkernt werden. Schälen müsst ihr ihn nicht. Die Kerne und das faserige Innere lassen sich am einfachsten mit einem Esslöffel herauskratzen. Ich gebe zu: Mein liebster Teil der Zubereitung ist das nicht. Danach ist die meiste Arbeit aber auch schon erledigt.
Zutaten
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
- 200 g Feta
- 2 EL Olivenöl
- 60 g Walnusskerne
- 1 EL Honig
- 15 g frischer Rosmarin
- Harissa-Gewürz nach Geschmack
- Zimt nach Geschmack
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Den Hokkaido gründlich waschen, halbieren und Kerne sowie das faserige Innere mit einem Esslöffel entfernen.
- Die Kürbishälften in etwa 1 cm breite Spalten schneiden. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Die Kürbisspalten in eine Schüssel geben und mit 2 EL Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer vermengen.
- Den Kürbis auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, mit Harissa und etwas Zimt würzen und auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten backen.
- In der Zwischenzeit den Feta zerbröseln, die Walnüsse grob hacken und die Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen.
- Das Blech aus dem Ofen nehmen und Feta, Walnüsse und Rosmarin über dem Kürbis verteilen. Weitere 10 Minuten backen.
- Den Kürbis anschließend mit dem Honig beträufeln und noch einmal etwa 5 Minuten in den Ofen geben, damit der Honig leicht karamellisiert.
- Nach insgesamt rund 30 Minuten sollte der Kürbis weich sein. Mit einer Gabel prüfen, ob sich das Fruchtfleisch leicht einstechen lässt. Vor dem Servieren noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nährwertangaben
| Nährwert | pro 100 g | pro Portion (≈ 400 g) |
|---|---|---|
| Energie | ≈ 150 kcal | ≈ 600 kcal |
| Fett | 10,4 g | 41,5 g |
| Kohlenhydrate | 8,4 g | 33,7 g |
| Eiweiß | 4,0 g | 16,0 g |
| Ballaststoffe | 2,4 g | 9,6 g |
| Salz | 0,45 g | 1,8 g |
| Basis: Hokkaido-Kürbis 1 kg essbar, Feta 200 g, Walnüsse 60 g, Olivenöl 20 g, Honig 20 g, frischer Rosmarin 15 g, Gewürze (Zimt, Harissa, Salz, Pfeffer) nach Rezept. Gesamt: ≈ 1.200 g / ≈ 1.800 kcal. Näherungswerte – je nach Feta- und Ölmenge variabel. | ||
Ich liebe diese Kombination sehr. Gerade an den Walnüssen und am Feta solltet ihr meiner Meinung nach nicht sparen. Und falls euer Hokkaido wie meiner auf den Fotos noch grünliche Stellen an der Schale hat: Das ist nicht mit grünen Stellen an Kartoffeln vergleichbar und allein kein Grund, den Kürbis wegzuwerfen. Wichtiger ist der Geschmack. Schmeckt ein Speisekürbis ungewöhnlich bitter, solltet ihr ihn nicht weiterverwenden.
Wie lange braucht Hokkaido-Kürbis im Ofen?
Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze braucht der Hokkaido in etwa 1 cm breiten Spalten rund 30 Minuten im Backofen. Nach ungefähr 15 Minuten gebe ich Feta, Walnüsse und Rosmarin dazu, kurz vor Ende der Backzeit kommt der Honig darüber.
Ob der Kürbis fertig ist, lässt sich leicht mit einer Gabel prüfen: Sie sollte ohne großen Widerstand durch das Fruchtfleisch gehen. Je dicker ihr die Spalten schneidet, desto länger kann die Garzeit ausfallen.
Muss man Hokkaido für den Ofen schälen?
Nein. Die Schale des Hokkaido kann mitgegessen werden und wird beim Backen weich. Ich wasche den Kürbis deshalb gründlich, halbiere ihn, entferne Kerne und Fasern und schneide ihn anschließend direkt mit Schale in Spalten.

FAQ
Was passt zu Kürbis aus dem Ofen?
Durch Feta und Walnüsse funktioniert der Ofenkürbis für mich gut als leichtes vegetarisches Hauptgericht. Dazu passen zum Beispiel ein grüner Salat, Couscous, Bulgur oder frisches Brot. Als Beilage könnt ihr ihn auch zu anderen herbstlichen Gerichten servieren.
Kann ich den Ofenkürbis vorbereiten?
Den Hokkaido könnt ihr bereits einige Stunden vorher waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Bis zur Zubereitung würde ich ihn abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Feta, Walnüsse und Honig gebe ich erst während des Backens dazu.
Kann man Kürbis aus dem Ofen wieder aufwärmen?
Ja. Reste könnt ihr abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag wieder erwärmen. Im Backofen oder Airfryer wird der Kürbis meist etwas besser als in der Mikrowelle, weil er dort weniger weich wird.
PS: Noch mehr Lust auf Kürbis und herbstliches Soulfood? Dann probiert auch meinen lauwarmen Salat mit Kürbis und Ziegenkäse, das cremige Kürbis-Curry oder meinen selbstgemachten Pumpkin Spice Latte.
Zum Pinnen :)!


Ihr möchtet ruhrwohl.de unterstützen?
Meine Beiträge, Rezepte und Reisetipps bleiben für euch kostenlos. Wenn euch der Blog gefällt, könnt ihr mir freiwillig einen kleinen Betrag in die Kaffeekasse legen. Das hilft mir, laufende Kosten für Hosting, Technik, Zutaten, Ausflüge und Recherche zu decken.
Hinweis: Die Unterstützung ist freiwillig und keine steuerlich absetzbare Spende. Eine Spendenbescheinigung wird nicht ausgestellt.




sehr schönes Rezept.
Hat herrlich geschmeckt und dieser Duft hmmmmmm …..
Vielen Dank für deinen Kommentar und das Ausprobieren :)!
Inzwischen eines unserer Lieblingsgerichte ….. auch toll für Vegetarier ( die Freundin meines Sohnes ) …… und für die fleischfressenden Pflanzen finde ich passt Lamm , Wild ( auch als Bratwurst oder Frikadelle ) oder ein libanesischer Hackfleischtopf toll dazu ….. DANKE FÜR DAS TOLLE REZEPT