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Hallo Herbst: Rezept für karamellisierten Kürbis aus dem Ofen mit Feta, Walnüssen und Rosmarin

Kürbisspalten aus dem Ofen mit Feta, Walnüssen und Rosmarin, verfeinert mit Honig

Die Kürbis-Saison startet: Und passend dazu habe ich für euch heute mein liebstes und wohl leckerstes Kürbis-Rezept. Es ist simpel, ohne viel Schnibbelei und genau richtig für kühle Oktobertage. Denn heute kommt der Kürbis in den Ofen. 

Dieses Jahr hatte ich zwei Kürbis-Pflanzen auf meinem Feld, die allerhand Früchte abgeworfen haben. Da man die orangefarbenen Hokkaidos eine Weile lagern kann, machen sie mir aber keinen Stress. Nach und nach wandern die Kürbisse nun mit Hilfe von verschiedenen Herbst-Rezepten auf meinen Teller.

Besonders beliebt ist bei mir dabei eine sehr einfache Variante der Kürbis-Zubereitung, die man glaube ich ohne Abstriche einen echten Klassiker nennen darf: Karamellisierte Kürbisspalten mit Feta und Walnuss aus dem Backofen.

Ich habe mich in diese Kombi sehr verliebt und esse sie wirklich oft. Dies liegt vor allem daran, dass ich ein großer Nuss-Fan im Allgemeinen bin und die Zubereitung im Ofen wirklich schnell geht. Nimmt man einen Hokkaido-Kürbis muss man sich auch nicht um das Schälen kümmern, denn die Außenhaut kann bekanntlich mitgegessen werden.

Kürbis aus dem Ofen mit Feta, Walnüssen, Honig und Rosmarin

Feta, Rosmarin, Honig: Eine dufte Kombi

Mit Feta, frischem Rosmarin und Gewürzen im Ofen breitet sich in der ganzen Küche ein leckerer Duft aus. Darüber hinaus ist dieses Kürbis-Rezept vegetarisch und enthält fast nur gute Zutaten, bei denen man kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn man mal eine Gabel mehr isst. So kann der graue Herbst ruhig kommen, denn wir haben die Knallerfarben ja auf dem Teller.

Wie fast bei jedem Gericht kommt es hier sehr darauf an, dass ihr gut würzt. Ich mag es beim Hokkaido auch immer gern etwas scharf-süßlich. Deshalb würze ich ihn oft mit einer Harissa-Mischung (besteht aus Chilis, Knoblauch, Kreuzkümmel und Koriandersamen) sowie Zimt. Gerade Zimt zum Verfeinern finde ich sehr wichtig.

Ofenkürbis Hokkaido mit Feta und Walnüssen, karamellisiert mit Honig

Rezept Kürbisspalten aus dem Ofen mit Feta, Walnüssen und Honig

Lediglich die Kerne aus dem Hokkaido zu bekommen finde ich etwas ekelig. Besonders, wenn man ihn zuvor halbiert hat und so nun auch die Kerne ihr Innenleben präsentieren. Der Gruselfaktor ist da bei mir hoch. Aber mit einem Löffel bekommt man die faserige Struktur und die Kerne gut und schnell aus dem Kürbis.

Zutaten

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
  • 1 Paket Feta
  • Olivenöl
  • 2 Handvoll Walnusskerne
  • etwas Honig
  • 15 Gramm frischer Rosmarin
  • Zimt
  • Harissa-Gewürz
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Kürbis waschen, halbieren und mit einem kleinen Löffel Kerne und Innenleben entfernen.
  2. Die Hälften in etwa 1 cm große Spalten schneiden und den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. Hokkaidospalten in eine Schüssel geben und mit ein paar Esslöffel Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer marinieren.
  4. Anschließend die Kürbisstücke auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, mit Harissa und Zimt würzen sowie auf der mittleren Schiene des Ofens ca. 15 Minuten backen.
  5. In der Zwischenzeit den Feta zerbröseln, Walnusskerne grob hacken und das Gehölz vom Rosmarin entfernen.
  6. Das Blech mit dem Kürbis aus dem Ofen nehmen und mit Feta, Walnüssen sowie Rosmarin bestreuen.
  7. Blech mit den Kürbisspalten weitere 10 Minuten backen, dann erneut aus dem Ofen nehmen und mit Honig beträufeln.
  8. Alles zusammen noch einmal ca. 5 Minuten in den Ofen schieben. Der Honig kann in der Zeit karamellisieren. Nach einer Backzeit von insgesamt etwa 30 Minuten ist der Kürbis weich und auch die Schale lässt sich gut essen. Abschließend noch einmal final mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Ich liebe diese Kombi sehr. Gerade an den Walnüssen und am Feta solltet ihr meiner Meinung nach nicht sparen. Übrigens ist es nicht schlimm, wenn euer Hokkaido noch ein paar grüne Stellen hat so wie meiner hier auch auf den Fotos. Diese müsst ihr nicht herausschneiden oder wegwerfen wie bei Kartoffeln oder Tomaten. Die grünen Stellen am Speisekürbis sind lediglich ein Zeichen dafür, dass der Hokkaido noch nicht ganz ausgereift war.

PS: Als nächstes möchte ich mich an einem Curry mit Kürbis probieren. Ich kann mir vorstellen, dass das auch ganz lecker wird. Falls ja, kommt das Rezept hier in den Blog.

Zum Pinnen :)!

Karamellisierter Ofenkürbis mit Feta. Walnüssen und Rosmarin

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1 Comment

  • Reply Marina

    sehr schönes Rezept.

    10. Oktober 2019 at 19:31
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