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Gin Basil Smash in grün, aber bitte ohne Muff

Gin Basil Smash Rezept

Werbung* Meine Liebe zum Gin Basil Smash begann vor etwa fünf Jahren, wie sollte es anders sein, in einer Berliner Bar. Vermutlich war der Basil Smash in Berlin damals schon wieder out, bei mir hat die Vorliebe für das Basilikum-Gesöff nicht nachgelassen. Wenn es Gin Basil Smash auf der Karte gibt, bestelle ich ihn in der Regel auch. I’m still in love.

* Hinweis: Der Berliner Brandstifter-Gin wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Sinne der Transparenz weise ich euch im Vorfeld darauf hin. Dieser Beitrag entstand höchst freiwillig, ohne Vergütung und ohne Einfluss der Berliner Brandstifter GmbH.


Nun möchte man aber gelegentlich nicht immer 10 Euro für einen Drink ausgeben und diesen auch gerne an der heimischen Bar genießen. Aus diesem Grund machte ich mich auf, dass perfekte Verhältnis von Gin zu Basilikum, Zucker zu Zitronensaft und Farbe zu Geschmack zu finden. Ein Rezept für den Gin Basil Smash sollte gefunden werden, was am besten alles vereint.

How-to Gin Basil Smash

Denn seien wir mal ganz ehrlich, ein guter Gin Basil Smash soll zwar schon nach Basilikum schmecken, aber auch nicht wie ein Biss ins Grüngewächs. Das Rezept sollte einfach sein und der Drink schön grün. Besonders die Farbe bereitete mir bei den ersten drei, vier Versuchen Bauchschmerzen. Schlamm war eher so das, was dabei rauskam. Lars von tellerabgeleckt kennt das Problem.

Das Internet, genauer gesagt meine Instagram-Follower, empfahlen mir, einfach mehr Basilikum zu nehmen und so richtig schön den Stößel zu bemühen, um die Farbe aus den Blättern in den Drink zu quetschen. Gesagt, getan. Natürlich musste ich es maßlos übertreiben und hatte eben wie oben beschrieben nun genau das, zwar einen grünen Drink, der aber wirklich zu krass nach Basilikum und Erde schmeckte. Dödö, Tor 3, der Zonk. Kurzer Exkurs für alle, die auch auf „Geh aufs Ganze“ abgefahren sind: Ein sehr geiles Interview mit Jörg Draeger, der mittlerweile 72 Jahre alt ist, krass, wie die Zeit vergeht, findet ihr hier.

So, zurück zum Barbetrieb. Ich verwende für meinen Gin Basil Smash heute den Berliner Brandstifter Dry Gin. Ich dachte, das ist irgendwie passend, wenn ich den Gin Basil Smash schon in der Hauptstadt kennen und lieben gelernt habe. Entstanden sein soll er übrigens erst im Jahr 2008, zwar nicht in Berlin, sondern je nach Quelle entweder in Ulm oder von Jörg Meyer in Hamburg, aber egal. Ich fand es nur spannend, dass es den Drink noch gar nicht so ewig gibt wie ich dachte.

Der Gin

Wacholder, Blüten und sehr frisch, so könnte man den Dry Gin beschreiben. Laut Hersteller werden lediglich 9.999 Flaschen pro Jahr auf den Markt gebracht. Die Botanicals stammen von einem Hof in Berlin-Gatow. Basis für den Gin ist ein Weizendestillat. Daraus entsteht dann aber kein Kornbrand, sondern durch einen nicht näher genannten Partner eben der Gin.

berliner brandstifter gin

Verfeinert ist der Berliner Brandstifter Dry Gin mit Holunderblüten, Malvenblüten, Gurke und Waldmeister. Ich schmecke natürlich alles heraus. Mein Gaumen ist was Gin angeht ja bekanntlich vom Allerfeinsten. Okay, jetzt die ehrliche Variante: Der Gin eignet sich meiner Meinung nach sehr gut als Basis für Mixgetränke verschiedener Richtungen. Denn ein Leit-Botanical kann ich nicht ausmachen. Für meinen Gaumen ist er sehr mild.

Egal, ob ihr ihn für einen Gin Sour oder Negroni oder eben so wie ich für den Basil Smash nehmt, schmeckt alles gut mit dem Brandstifter Gin. Aus diesem Grund ernenne ich ihn zum Gin des Monats Mai. Da ich es meist nicht so süß mag, reduziere ich die Zuckerangaben in den Cocktail-Rezepten um 1 bis 2 cl. Ist dann meist immer noch sehr süß. Also nehmt mehr Zucker oder weniger Gin, wenn ihr die Zuckerdröhnung wollt.

Rezept für Gin Basil Smash

Zutaten

  • 2 cl Zitronensaft
  • 8 cl Gin
  • 15 Blätter Basilikum
  • 2 cl Zuckersirup
  • Eis

Zubereitung

  1. Zitronensaft, Gin und Basilikum in den Shaker geben und mit einem Stößel ordentlich durchnudeln, äh, muddeln. Also zerdrücken, meine ich.
  2. Zuckersirup und Eis hinzugeben und kräftig schütteln.
  3. In ein mit Eis gefülltes Tumbler-Glas abseien, also sieben, damit die Basilikumreste nicht in den Drink übergehen.

Ihr seht, an sich eine einfache Sache das Ganze. Aber Obacht, quetscht nicht zu viel auf den Basilikumblättern herum, sonst bekommt ihr nachher einen echt komischen, oll-schmeckenden Drink. Und das wollen wir nun wirklich nicht, auch wenn er dann schön grün ist.

Gin Basil Smash Rezept

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