
Melanie Raabe ist endlich wieder mit einem Thriller zurück. In „Daisy“ geht es um Selbstjustiz, Moral, KI und die Frage, wie weit Gerechtigkeit gehen darf. Warum mich das Buch begeistert hat und weshalb die Premierenlesung in Köln noch einmal eine ganz eigene Ebene dazugebracht hat, lest ihr hier.
Transparenzhinweis: Ich habe das Buch kostenfrei vom Verlag erhalten. Den Eintritt zur Lesung habe ich selbst bezahlt.
Zugegeben, ich bin ein Melanie-Raabe-Fanboy. Dass ich ihren neuen Thriller empfehle, verwundert da nicht. Ich kann euch genau sagen, warum ich ihre Bücher mag. Bei Melanie Raabe könnte ich inzwischen eine ganze Liste dazu schreiben.
Ich liebe ihre Thriller, weil sie intelligent gebaut sind. Weil Spannung bei ihr nicht bedeutet, dass möglichst viel Blut fließen muss. Weil ihre Geschichten oft diese leicht magische Ebene haben, bei der man nie ganz sicher ist, ob sich gerade nur ein Zufall ereignet oder doch etwas mehr dahintersteckt. Und ich mag die Tiere, die bei ihr eigentlich immer irgendwann auftauchen und für mich inzwischen fast zu einem Melanie-Raabe-Buch dazugehören.
Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass sie endlich wieder einen Thriller geschrieben hat. „DAISY – Und all deine Geheimnisse werden mir gehören“ ist für mich ziemlich genau das geworden, was ich mir davon erhofft hatte.
Gestern war ich bei der Premierenlesung im Altenberger Hof in Köln-Nippes, moderiert von Ulrich Noller. „Daisy“ ist ihr erster Thriller seit sieben Jahren. Das Timing hätte für mich kaum besser sein können.
Inhalt
Erst einmal die wirklich wichtige Frage: Zuhause oder daheim?
Der Abend begann direkt mit einer Frage, von der ich vorher nicht wusste, wie dringend ich eine Antwort darauf brauche: Wie häufig benutzt Melanie Raabe in „Daisy“ eigentlich die Wörter „Zuhause“ und „daheim“?
Die Antwort: „daheim“ wesentlich häufiger. Das wurde anschließend zu einem Running Gag des Abends. Immer wenn Melanie aus dem Buch las und wieder über ein „daheim“ stolperte, hatte das Wort plötzlich eine komplett andere Bedeutung bekommen.
Genau solche Momente liebe ich bei Lesungen. Wenn man danach nicht nur das Buch im Kopf hat, sondern noch diese zweite Ebene dazu bekommt. Ich werde jedenfalls wahrscheinlich nie wieder vollkommen neutral über ein „daheim“ in einem Melanie-Raabe-Roman hinweglesen können.
Überhaupt mochte ich die Moderation sehr. Das Gespräch blieb nicht an den üblichen Fragen hängen, sondern ging ziemlich schnell an die Themen heran, die auch das Buch interessant machen: Gerechtigkeit, Moral, Sprache, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und die Frage, wie man eigentlich Spannung erzeugt, wenn man bestimmte Mechanismen des Genres bewusst nicht benutzen möchte.
Und dann ist da natürlich Melanie Raabe selbst. Ich habe sie inzwischen ein paar Mal erlebt und finde sie jedes Mal wahnsinnig sympathisch, klug, witzig und angenehm uneitel. Das spielt für die Qualität eines Romans natürlich keine Rolle. Für einen Abend mit einer Autorin aber durchaus. Und der war einfach richtig gut.

Worum geht es in „Daisy“?
Im Mittelpunkt steht Luca. Sie ist 34, Anwältin in Berlin, Single und führt ein Leben, bei dem zunächst niemand auf die Idee kommen würde, dass sie nachts noch einer zweiten Beschäftigung nachgeht.
Denn Luca kümmert sich um Menschen, die mit etwas Bösem davongekommen sind. Menschen, denen juristisch nichts nachzuweisen war. Menschen, die andere schlecht behandeln. Menschen, bei denen es vielleicht kein Gesetz gibt, das ihr Verhalten verbietet, die Luca aber trotzdem nicht einfach davonkommen lassen möchte.
Also sucht sie sie nachts heim und bestraft sie auf ihre eigene Art. Dabei hinterlässt sie ein Gänseblümchen als Markenzeichen. Bis sie bei einem ihrer Einsätze beinahe erwischt wird. Damit startet auch das Buch. Kurz darauf tauchen in Berlin Plakate auf, deren Botschaften Luca auf sich bezieht. Jemand scheint ihr Geheimnis zu kennen. Plötzlich ist nicht mehr Luca diejenige, die andere beobachtet. Jemand beobachtet sie. Schon diese Ausgangsidee mochte ich sehr.
Denn natürlich steht ziemlich schnell eine Frage im Raum: Darf Luca das? Die nüchterne Antwort lautet: nein. Aber „Daisy“ macht es einem ziemlich schwer, es dabei zu belassen.
Das ist für mich ein typischer Melanie-Raabe-Thriller
Was ich an Melanie Raabes Thrillern schon immer mochte: Sie fühlen sich nicht wie klassische Thriller an. Bei ihr muss nicht alle paar Kapitel jemand möglichst grausam sterben, damit Spannung entsteht. Es braucht auch keine detailliert geschilderte Gewalt gegen Frauen, die dann als dramaturgischer Treibstoff verwendet wird.
Das ist etwas, das ich ihr wirklich hoch anrechne. Die Bedrohung entsteht bei ihr sehr viel häufiger im Kopf. Jemand weiß etwas, das er eigentlich nicht wissen dürfte. Ein Detail passt nicht. Eine vertraute Situation fühlt sich plötzlich falsch an. Man beginnt gemeinsam mit der Hauptfigur daran zu zweifeln, ob die eigene Wahrnehmung überhaupt stimmt.
Genau das funktioniert auch in „Daisy“ wieder sehr gut. Und Melanie Raabe schafft dabei etwas, das ich bei Thrillern viel interessanter finde als die Frage, wie brutal der nächste Mord wird: Sie erzeugt Unbehagen. Manchmal reicht dafür schon eine Vogelspinne. Oder mehrere.
KI ist plötzlich ganz selbstverständlich Teil dieser Welt
Ein Aspekt ist mir beim Lesen besonders aufgefallen, weil ich mich nicht erinnern kann, dass er in einem früheren Buch von Melanie Raabe eine vergleichbare Rolle gespielt hätte: künstliche Intelligenz.
KI ist in „Daisy“ nicht das große Thema, um das sich alles dreht. Sie ist einfach da. So wie sie inzwischen eben auch in unserem Alltag da ist. Luca nutzt KI bei ihren Recherchen, wenn sie möglichst viel über die Menschen herausfinden möchte, die sie ins Visier genommen hat. Sie sammelt Informationen, recherchiert Lebensläufe und versucht, Muster zu erkennen. KI erweitert dabei schlicht ihren Werkzeugkasten.
ACHTUNG: KLEINER SPOILER ZUM THEMA KI
An einer Stelle spielt außerdem ein KI-generiertes Video eine wichtige Rolle. Das fand ich interessant, weil darin eine Frage steckt, die gerade ziemlich real wird: Was passiert, wenn Bilder und Videos keine halbwegs verlässlichen Beweise mehr dafür sind, dass etwas tatsächlich passiert ist?
Melanie Raabe macht daraus keinen großen Vortrag über Deepfakes oder künstliche Intelligenz. Das Thema fügt sich einfach in die Handlung ein. Und gerade dadurch wirkt es ziemlich gegenwärtig.
ENDE DES SPOILERS
Gleichzeitig steht diese ganze digitale Recherche einer Fähigkeit gegenüber, die Luca ganz ohne Technik besitzt. Und die mochte ich fast noch lieber.
Lucas Superkraft: Sie erkennt Lügen
Wenn Luca eine Superkraft hat, dann ist es zum Glück nicht, dass sie Spinnweben aus ihren Handgelenken schießen kann. Sie merkt, wenn Menschen lügen. Nicht unbedingt, was die Wahrheit ist. Aber sie spürt ziemlich zuverlässig, wenn jemand ihr nicht die Wahrheit erzählt.
Ich mochte diese Idee sehr. Zum einen, weil sie gut zu einer Anwältin passt. Luca verbringt beruflich viel Zeit damit, Menschen zuzuhören, Aussagen einzuschätzen und Widersprüche wahrzunehmen.
Zum anderen, weil auch darin wieder eine interessante Falle steckt. Denn zu erkennen, dass jemand lügt, bedeutet noch lange nicht, zu wissen, warum. Und es bedeutet erst recht nicht, einen Menschen vollständig zu verstehen. Das passt wiederum ziemlich gut zur KI im Buch: Luca kann immer mehr Informationen sammeln. Sie kann Muster erkennen. Sie kann Lügen wahrnehmen. Aber Wissen und Wahrheit sind eben nicht automatisch dasselbe.

Ist „Daisy“ ein moralischer Thriller?
Bei der Premierenlesung kam irgendwann die Frage auf, ob „Daisy“ eigentlich ein moralischer Thriller sei. Melanie Raabe musste darüber erst einmal nachdenken. Und sagte dann: ja.
Ich fand das bemerkenswert, weil der Begriff tatsächlich ziemlich gut beschreibt, was das Buch macht. „Daisy“ stellt permanent Fragen danach, was richtig und was falsch ist. Wer über Gerechtigkeit entscheiden darf. Ob gute Absichten fragwürdige Mittel rechtfertigen können. Und wie schnell sich unsere eigenen moralischen Maßstäbe verschieben, wenn wir die Person, die bestraft wird, nur unsympathisch genug finden.
Luca sucht schließlich keine zufälligen Menschen heim. Sie sucht sich Personen aus, bei denen man als Leser:in häufig ziemlich schnell versteht, warum sie ihr ein Dorn im Auge sind. Und dann passiert etwas Interessantes: Man beginnt, ihre Selbstjustiz ganz okay zu finden.
ACHTUNG: KLEINER SPOILER ZU EINER VON LUCAS AKTIONEN
Eine Szene mochte ich dabei besonders. Luca nimmt sich einen rechten Podcaster vor, der gegen LGBTQ-Menschen hetzt. Sie legt ihm eine Glitzerbombe in die Fanpost. Ich gebe zu: Da hatte sie mich ziemlich schnell auf ihrer Seite.
Und genau darin liegt natürlich das Problem. Solange Luca jemanden trifft, dessen Verhalten ich selbst widerlich finde, lässt sich ihre Form der Gerechtigkeit erstaunlich leicht feiern. Aber wer entscheidet eigentlich, wer eine solche Strafe verdient? Und was passiert, wenn Luca irgendwann jemanden bestraft, bei dem sie sich schlicht irrt in ihren Annahmen über dessen Boshaftigkeit?
ENDE DES SPOILERS
Genau deshalb finde ich die Beschreibung als moralischen Thriller so passend. Melanie Raabe sagte bei der Lesung dazu noch etwas, das bei mir hängen geblieben ist: Wir sollten uns von Rechten nicht das Wort „moralisch“ verderben lassen. Moral sei schließlich etwas Gutes. Ich kann das unterschreiben.
Denn „moralisch“ klingt inzwischen erstaunlich schnell nach Moralismus, erhobenem Zeigefinger oder Selbstgerechtigkeit. Dabei bedeutet Moral erst einmal, überhaupt darüber nachzudenken, welches Verhalten wir für richtig oder falsch halten und warum. Und genau das tut „Daisy“.
ACHTUNG: Ab hier geht es etwas stärker um Lucas Vergangenheit
Wer möglichst wenig über die Entwicklung der Geschichte wissen möchte, sollte diesen Abschnitt überspringen.
Je weiter der Roman voranschreitet, desto deutlicher wird natürlich, dass Lucas nächtliche Aktionen nicht einfach aus einem abstrakten Gerechtigkeitssinn entstanden sind. Ihre Vergangenheit spielt dabei eine wichtige Rolle.
Ich mochte, wie das Buch nach und nach erklärt, warum Luca so geworden ist, ohne dadurch jede ihrer Entscheidungen automatisch zu entschuldigen. Das wäre nämlich die einfache Lösung gewesen: Luca hat Schlimmes erlebt, also ist nachvollziehbar, dass sie nachts Menschen bestraft.
So einfach macht Melanie Raabe es glücklicherweise nicht. Die Vergangenheit liefert eine Erklärung. Sie liefert keinen Freibrief. Und auch hier spielt das Buch wieder mit der Frage, wie viel Verständnis wir für jemanden entwickeln können, ohne deshalb alles gutheißen zu müssen, was diese Person tut.
ENDE DES SPOILERS
Die leicht verschobene Realität, die ich an ihren Büchern so mag
Was mich bei Melanie Raabe immer wieder bekommt, ist diese eigenartige Atmosphäre ihrer Bücher. Ihre Geschichten spielen eindeutig in unserer Welt und in der Jetzt-Zeit. Und trotzdem fühlt es sich manchmal an, als wäre diese Welt einen winzigen Spalt weiter geöffnet.
Es gibt Zeichen. Zufälle. Tiere. Träume. Merkwürdige Begegnungen. Dinge, die man rational erklären kann. Aber eben nicht unbedingt muss. Das mochte ich schon in „Der längste Schlaf“ sehr. Auch „Die Kunst des Verschwindens“ lebt für mich stark von diesem Gefühl.
Und selbst ihre Thriller waren nie komplett nüchtern konstruiert. Da ist immer noch etwas anderes. Etwas Spielerisches, Rätselhaftes oder leicht Magisches. Besonders war das bei „Die Wahrheit“. Aber auch hier will ich nicht spoilern.
Vielleicht ist das sogar einer der Gründe, warum ihre Bücher für mich so gut funktionieren: Sie können gleichzeitig sehr präzise gebaut und ein bisschen seltsam sein. Das klingt widersprüchlich, ist es aber für mich überhaupt nicht.
Und natürlich wieder: Tiere
Und dann sind da ihre Tiere. Ich weiß gar nicht, wann mir zum ersten Mal aufgefallen ist, wie häufig Tiere bei Melanie Raabe eine Rolle spielen. Inzwischen warte ich beim Lesen fast darauf.
Ich mag das. Sie verändern eine Stimmung, werden zu Bildern oder manchmal fast zu kleinen Wegweisern innerhalb der Geschichte. In „Daisy“ gibt es davon wieder genug. Auch wenn ich auf einige davon gut hätte verzichten können. Zum Beispiel auf die Vogelspinnen, die sie in einer Villa aussetzt ;)!
Was mir ein bisschen gefehlt hat
Ganz kritiklos bin ich trotzdem nicht. Die Ausgangsidee mit Lucas nächtlichen Aktionen finde ich so stark, dass ich davon tatsächlich gern noch mehr gelesen hätte. Ich mochte diese Mischung aus Recherche, Planung und ziemlich kreativer Bestrafung.
Deshalb hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn Melanie Raabe diesen Teil der Geschichte noch etwas länger ausgespielt hätte, bevor sich das Verhältnis umkehrt und Luca selbst zur Gejagten wird. Gerade weil die Aktionen so viel über Lucas eigenes Verständnis von Gerechtigkeit erzählen, hätte man daraus noch einiges herausholen können. Es gibt nur zwei Aktionen am Anfang. Das ist allerdings eher ein „Ich hätte gern noch mehr davon gehabt“ als echte Kritik. I know :)!
Gibt es bald eine Thriller-Reihe?
Denn bei der Premierenlesung wurde noch etwas ziemlich Interessantes angedeutet. „Daisy“ könnte möglicherweise nicht der einzige Roman bleiben, der in dieser Welt spielt. Melanie Raabe hat keinen nächsten Band angekündigt. Das will ich ausdrücklich nicht daraus machen. Aber sie klang durchaus so, als könnte sie sich vorstellen, mit diesen Figuren und dieser Idee weiterzumachen.
Und das fände ich ziemlich spannend. Gerade Luca ist für mich eine Figur, deren Geschichte nach diesem Roman noch nicht zwangsläufig abgeschlossen sein muss. Die moralische Grundidee bietet eigentlich ziemlich viel Stoff.
Was passiert mit jemandem, der sich selbst das Recht gibt zu entscheiden, wer eine Strafe verdient? Verschieben sich mit der Zeit die Grenzen? Wird man mutiger? Oder leichtfertiger? Und wie lange lässt sich ein Doppelleben überhaupt kontrollieren? Wenn „Daisy“ tatsächlich der Auftakt zu einer Reihe werden sollte, wäre ich auf jeden Fall dabei.
Ich bin einfach froh, dass Melanie Raabe wieder Thriller schreibt
Am Ende bleibt bei mir vor allem dieses Gefühl. Ich bin wirklich froh, dass Melanie Raabe wieder einen Thriller geschrieben hat. „Die Falle“, „Die Wahrheit“, „Der Schatten“ und „Die Wälder“ haben mir schon deshalb so gut gefallen, weil sie nie wie Thriller von der Stange funktioniert haben.
Auch „Daisy“ braucht keine brutale Gewalt gegen Frauen, keine möglichst grausamen Tatorte und keine Schockeffekte um ihrer selbst willen. Stattdessen gibt es Psychologie, Rätsel, Atmosphäre, moralische Fragen, ein bisschen Magie, Tiere, KI, ziemlich viel „daheim“ und eine Hauptfigur, deren Superkraft darin besteht, zu erkennen, wenn Menschen lügen. Und sollte Melanie Raabe tatsächlich noch einmal in diese Welt zurückkehren, freue ich mich darauf.
Daisy von Melanie Raabe: Die wichtigsten Fakten zum Buch

Titel: DAISY – Und all deine Geheimnisse werden mir gehören
Autorin: Melanie Raabe
Genre: Thriller
Verlag: btb
Erscheinungstermin: 26. August 2026
Umfang: 416 Seiten
Ausgabe: Gebundene Ausgabe, limitierte Erstauflage mit Farbschnitt
Preis: 24 Euro
ISBN: 978-3-442-76355-9
E-Book: 19,99 Euro
Wenn ihr Lust auf noch mehr Buchtipps, Rezensionen, Filmkritiken und andere Kulturtipps habt, schaut gern in meiner Rubrik Kino und Kultur vorbei.

PS: Falls ihr Melanie Raabe einmal live erleben könnt: Macht das. Ich fand schon mehrere ihrer Lesungen richtig gut und die „Daisy“-Premiere hat das noch einmal bestätigt. In den kommenden Wochen ist sie mit dem Buch unter anderem in Koblenz, Bonn, Osnabrück, Leipzig, Hamburg, Hürth, Marl und Frankfurt unterwegs. Alle aktuellen Termine und Lesungen findet ihr direkt bei Melanie Raabe.



