Schlagwort Roman

Buchtipp: „Damals im Sommer“: Eine erste Liebe, die erst in der Erinnerung ganz verständlich wird

Hand hält den Roman „Damals im Sommer“ von Florian Gottschick vor grünem Hintergrund am Fluß ist ein Coming-of-Age-Roman mit queerer Geschichte

„Damals im Sommer“ erzählt von einem Familienurlaub Ende der 1990er-Jahre, der sich erst in der Erinnerung als Wendepunkt zeigt. Florian Gottschick schreibt über erste Liebe, queeres Erwachen, Scham, Bruderneid und die Unruhe eines 15-jährigen Jungen, der mehr fühlt, als er verstehen kann. Ein kurzer, melancholischer und sehr filmischer Roman, der manchmal etwas mehr Raum verdient hätte, aber gerade durch seine Atmosphäre nachhallt.

Buchtipp: „Im Wasser sind wir schwerelos“: Eine Liebe, die nur für einen Sommer frei sein durfte

Hand hält das Buch „Im Wasser sind wir schwerelos“ von Tomasz Jedrowski vor unscharfem grünem Hintergrund

„Im Wasser sind wir schwerelos“ klingt nach Sommer, Haut und erster Liebe, trägt aber von Anfang an den Schmerz des Verlusts in sich. Tomasz Jedrowski erzählt von zwei Männern, die sich im Polen der frühen 1980er-Jahre ineinander verlieben und schnell merken, dass ihre Liebe nur dort frei sein kann, wo niemand sie sieht. Eine Kritik über einen Roman, der an „Call Me By Your Name“ und „Brokeback Mountain“ erinnert, aber weniger vom großen Drama lebt als von der leisen Trauer danach.

Was mich im Juli beschäftigt hat

Der Juli war alles andere als ruhig. Ich war viel unterwegs, habe aber jede Sommerminute dazwischen genossen. Besonders gefreut habe ich mich über ein Picknick auf der Halde Hoheward mit Blick über das Ruhrgebiet. Das hab ich schon super lange nicht mehr gemacht. Und ja: Der Sommer bleibt meine liebste Jahreszeit. Also, gehen wir doch direkt mal rein in den Monat Juli.

Was mich im Juni beschäftigt hat

Warum wird ein Stück Stoff an der Wand plötzlich zum Politikum? Warum fühlt sich ein Fahrradweg besser an als jede Fitnessstudio-App? Und was hat Asterix mit meiner Kulturlust zu tun? Im Juni habe ich innegehalten, zurückgeblickt und mich gefragt: Was war los – bei mir, um mich herum, gesellschaftlich?

Ein Weihnachtsbuch aus dem Ruhrgebiet ganz ohne Kitsch und mit Humor: „Glück auf – bis Heiligabend“ von Mik Bäcker

Weihnachtsbuch aus dem Ruhrpott

Die Vorweihnachtszeit ist die perfekte Gelegenheit, Geschichten zu lesen, die Wärme, Humor und ein bisschen Chaos verbinden. Mik Bäckers „Glück auf – Bis Heiligabend“ ist ein wunderbares Weihnachtsbuch aus dem Ruhrgebiet, das uns mit Kleingartenlauben, Familienkomödien und Ruhrpott-Charme in eine turbulente Adventszeit entführt.